Fussreflexzonen

nach Hanne Marquardt

Wir arbeiten in den Reflexzonen der Füsse in einem sog. Mikrosystem, einer der "bildschirmartigen Selbstabbildung" im Kleinen, die mit dem Makrosystem, der ganzen Person, in wechselwirksamer Beziehung steht. Die Reflexzonentherapie wird zur Gruppe der Komplementärmethoden gezählt, die als Regulationstherapie den Menschen in allen Ebenen anspricht und ordnet, jeweils im Rahmen seiner regulativen Möglichkeiten. Sie bekämpft oder unterdrückt nicht Symptome, sondern unterstützt die Selbstheilungskräfte, den "inneren Arzt" des Patienten. 

Die Areale am Fuss sind zwar keine Reflexe im nervalen Sinn, der Begriff "Reflex" hat sich jedoch im therapeutischen Sprachgebrauch in den letzten Jahrzehnten geöffnet. Er kann wie das Reflektieren des grossen Bildes auf der kleinen Fläche einer Spiegel"Reflex"Kamera verstanden werden. 

Als manuelle Therapieform vermittelt die Reflexzonentherapie die wichtige Methode der Berührung. Die unterschiedlichen Reaktionen der Patienten auf den therapeutischen Impuls ermöglichen eine individuelle Behandlung der einzelnen Krankheitsbilder. Zu den jahrzehntelangen empirischen Erfahrungen gibt es klinische Studien und weitere Veröffentlichungen. 

Einsatzgebiete sind:

Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Nieren-Blasenerkrankungen, Menstruationsschmerzen, Atemwegserkrankungen, Allergien sowie Schlafstörungen.

sehr bewährt auch bei Rheuma, Arthrose und weiteren Gelenkerkrankungen